Aufgaben und Ziele

Die Hermann-Allmers-Grundschule und die Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg e.V. haben sich im Sinne des §1 Absatz 1 SGB VIII[1] folgende Ziele zur Umsetzung der Nachmittagsbetreuung im Rahmen eines offenen Ganztagsangebotes gesetzt:

 

  • ein verlässliches, integriertes Ganztagsangebot einzurichten, das den Vormittag mit dem Nachmittag verbindet und mehr Zeit für Schülerinnen und Schüler bietet
  • Hausaufgabenbetreuung im schulischen Kontext
  • mehr Bildungsqualität und Chancengleichheit für Schülerinnen und Schüler
  • Benachteiligungen zu vermeiden bzw. abzubauen
  • Möglichkeiten zu eröffnen, in denen sich die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler durch die Stärkung des Selbstvertrauens und prosozialen Verhaltens entwickeln kann
  • Integration von Kindern mit Behinderung auch über den Unterricht hinaus als Grundlage für den Aufbau einer toleranten und inklusiven Gesellschaft
  • Erziehung zur gesunden Ernährung, zu mehr Bewegung, angemessenen Erholungs- und Ruhephasen sowie zu umweltbewusstem Verhalten
  • Förderung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Handelns innerhalb der vorgegebenen Angebote
  • Entwicklung von Strategien zur Selbstorganisation im schulischen und außerschulischen Bereich
  • Erfahrungen im sportlichen, musisch-künstlerischen und handwerklichen Bereich zu ermöglichen, um viele Sinne und die individuellen Interessen anzusprechen sowie neue Talente zu entdecken
  • Kennenlernen von außerschulischen Partnern zur aktiven Freizeitgestaltung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch über die Kindertagesstätte hinaus
  • Familien bei der Erziehung zu beraten und zu unterstützen

 

Mit der Nachmittagsbetreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule an der Hermann-Allmers-Schule sehen die Kooperationspartner die Möglichkeit den Schülerinnen und Schülern Schlüsselkompetenzen im sozialen Kontext wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und die Entwicklung von Lösungsstrategien in der Auseinandersetzung mit einer bestehenden Gruppe zu vermitteln. Diese Kompetenzen befähigen die Kinder das Schulleben sowie im Weiteren das Berufsleben erfolgreich zu meistern. Somit erhalten die Schülerinnen und Schüler mit der Nachmittgsbetreuung ein soziales Erfahrungsfeld, welches die frühere Großfamilie oder eine feste Dorfgemeinschaft ersetzen kann.



[1] §1 Absatz 1 SGB VIII: „Jeder junge mensch hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemischaftsfähigen Persönlichkeit.“